Melissa ist ein nach einer Nackt-Tänzerin benannter Makro-Virus. Der Hacker David Smith hat den Virus 1999 programmiert, der rund um den Globus verschiedene E-Mail-Systeme lahmgelegte.
Nach Schätzung von Experten hatte der Virus nach zehn Tagen bereits Hunderttausende Computer infiziert. Mehr als 300 Unternehmen waren weltweit davon betroffen, darunter auch Microsoft, Intel, Boeing und die US-Marine. FBI-Experten war es gelungen, mit Hilfe der bei Datenschützern umstrittenen Seriennummer in Microsoft-Dokumenten, dem Täter auf die Spur zu kommen. Smith, der als kontaktscheu geltende Computerfreak, war unter dem Hackernamen "Skyrocket" schon bei einer ähnlichen Aktion aufgefallen.
Melissa gehört zur Klasse der sogenannten Makro-Viren. Betroffen sind davon nur Benutzer von Microsoft-Programmen.
Der in der Makro-Sprache VBA geschriebene Virus richtet keinen dirketen Schaden an, kann aber durch die rasche Verbreitung ein E-Mail-System zum Absturz bringen. Melissa ist ein einem MS Word-Dokument eingebettet, das per E-Mail verschickt wird. Wenn das Dokument geöffnet wird, schickt sich der Virus automatisch als E-Mail an die ersten 50 Adressen aus dem Adreßbuch des Empfängers.
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