Programmentwickler können ihren Applikationen oder Web-Sites kleine animierte Figuren hinzufügen. Microsoft hat nämlich seine Agenten-Technologie aufgewertet und den Microsoft Agent herausgebracht.
Eines der Hauptmerkmale ist die Sprach-Ein- und -Ausgabe. Basierend auf dem Speech-API von Microsoft, können nun auch andere Programme verbal gesteuert werden. Einige Entwickler von Sprach-Software wie Dragon Systems, IBM und Lernout & Hauspie Speech Products, haben bereits ihre Unterstützung für die interaktiven Charaktere des Agent zugesagt.
Der Agent bietet gegenüber anderen Lösungen (Microsoft Bob) einer Steigerung der Verarbeitungsgeschwindigkeit eine bessere Intergation durch ein Applikation-Interface, bessere Sound-Effekte und unterstützt außer Englisch auch andere Sprachen. Programmierer können Ihren Applikationen nun die interaktiven Charaktere hinzufügen oder eigene Figuren keieren. Zur Zeit gibt es einen Roboter, einen Flaschengeist, einen Zauberer und - als Neuheit - einen Papagei (Peedy the parrot).
Begonnen hat die Agent-Technologie mit Microsoft Bob, einer unattraktiven Windows-Ergänzung, die jedoch schnell wieder in der Versenkung verschwand. Agenten sollen die Bedienung des Computers vereinfachen und Anfängern die Scheu vor dem Gerät nehmen. Auch der Vertrieb der Figuren in eigenen Programmen ist erlaubt.
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