Als Barcode wird eine Produkt-Kennzeichnung mit Hilfe einer Kodierung durch weiße und schwarze Striche bezeichnet. Dieser Code startete 1974 seinen Siegeszug durch die Supermärkte der Welt.
Der offizielle Name lautet: "Universal Product Code (UPC)", eine Erfindung von IBM aus dem Jahre 1973. Den Produkten wird eine 12-stellige Nummer zugeordnet, und jedesmal, wenn der Laserstrahl den Strichcode gelesen hat, besorgt der Kassencomputer sich den aktuellen Preis aus der "Price Look Up"-Datei. Diese Datenbank wurde vorher mit Produktinformationen, wie den Preis und den Namen der Ware gefüttert. Der Barcode verhindert nicht nur Tippfehler, sondern hält die Supermarkt-Leitung auch ständig über den Lagerbestand auf dem laufenden.
In Deutschland gibt es den Barcode seit dem 1. Juli 1977. Die bei uns verwendete "European Article Number (EAN)" basiert zwar auf dem amerikanischen UPC, benutzt aber 13 Ziffern, um ein Produkt zu codieren. Außerdem existieren Sonderformen zum Beispiel für Zeitschriften oder Gemüse.
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