| Die Virtual Reality Modeling Language (VRML) ist ein Standard, der aus flachen zweidimensionalen Web-Seiten, interaktive 3D-Szenarien macht.
Anders als andere Technologien im Web, ist VRML ein offener Standard. Wer die Syntax dieser Sprache beherrscht, kann VRML-Welten mit einem einfachen Texteditor erzeugen.
Wenn Sie einen Web-Browser wie den Netscape Navigator oder den Internet Explorer benutzen, haben Sie schon einen VRML-Viewer installiert. Für den Fall, daß Sie noch einen VRML-Browser installieren wollen, sollten Sie sich für einen VRML 2.0-Browser entscheiden, denn die Anzahl der VRML 2.0-Welten übertrifft inzwischen die der VRML 1.0-Welten.
Die meisten 2.0-Browser akzeptieren auch VRML 1.0-Welten (Ausnahme: Liquid Reality und VRwave for Unix), einige auch die VRML 1.0-Erweiterungen von Live3D (Netscape). Eine nicht unerhebliche Anzahl von VRML 1.0-Welten verwenden die Live3D-Erweiterungen, deshalb verwenden viele PC- und Mac-Besitzer Live3D.
Wenn Sie unter Windows 95 arbeiten, haben Sie eine relativ große Auswahl an VRML-Browsern, bei Windows 3.x, Macintosh oder einigen Unix-Plattformen ist die Auswahl schon etwas eingeschränkt.
Um in den Genuß dieser neuen Technik zu kommen, können Sie zum Beispiel den Cosmo Player des Grafik- und Workstationspezialist Silicon Graphics benutzen. Der Cosmo Player (http://cosmo.sgi.com) ist eines der verbreitetsten Plug-Ins dieser Art. Den Player gibt es als Netscape Plug-In oder als ActiveX-Element für den Internet Explorer. Die Beta-Version werden kostenlos abgegeben. Das Programm läuft auch auf langsamen Systemen erfreulich schnell und stabil und hat eine excellente Bedieneroberfläche. Eine Vielzahl von VRML-Beispielen ist auf der Comso-Seite ebenfalls zu finden.
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