| Die Programmiersprachen der vierten Generation, auch »nicht prozedurale Sprachen« genannt, wurden entworfen, um Lösungen zu finden, ohne dass der genaue Weg dorthin vorgezeichnet ist.
* FORTH, 1970 entstanden, wird heute noch für wissenschaftliche Berechnungen und in der Produktionssteuerung eingesetzt. Der Name leitet sich von »fourth« (engl. = vier) ab. Weil das damals verwendete Betriebssystem als Name nur fünf Buchstaben zuließ, wurde aus FOURTH -> FORTH.
Die meisten Sprachen der vierten Generation wurden für spezielle Anforderungen entwickelt, z.B.
* PROLOG (PROgramming LOGic): Programmierung lo-gischer Prozesse
* GPSS (General Purpose System Simulator): Modellie-rung physikalischer und umwelttechnischer Vorgänge
* SNOBOL (String-Oriented Symbolic Language) und LISP (LISt Processing): Vergleich von Mustern und Er-zeugung von Listen
* LOGO: Vereinfachte LISP-Version, um Kindern den Umgang mit dem Computer zu erleichtern
* PILOT (Programmed Instruction Learning Or Testing) und Occam: Berechnungen mit Parallel-Prozessoren
Etwas ruhiger ist es um die Sprachen der fünften Generation geworden. Sie befinden sich noch immer in einem frühen Entwicklungsstadium und sollen die Grundlage für die »Künstliche Intelligenz« bilden.
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