| Hinter dem heroischen Namen "HERO 1" verbirgt sich ein Kürzel aus "Heath Educational Robot". Was sich die Firma Heath-Zenith 1983 darunter vorstellte war ein kleiner Plastik-Gnom, der sich quirlig hin- und herbewegen und dabei allerlei Verrenkungen machen kann. Der Hersteller sprach daher auch nicht von einem eingebauten Mikrocomputer, sondern von HEROs "Gehirn", dessen Sinne aus Sensoren und dessen Muskeln aus Elektromotoren bestanden; zu füttern gab man ihm elektrischen Strom, der die Adern des kleinen Helden auch in hundert Jahren nicht verkalken lassen würde.
Zu diesem Winzling auf Rollen liegen leider nur sehr dürftige Informationen vor was seine Innereien angeht. Das "Gehirn" des Roboters ist ein Motorola 6808, der mit 1 MHz getaktet wird. HERO 1 wird direkt in 6808-Maschinensprache programmiert, für die Ansteuerung der Motoren, Sensoren und des Sprachsynthesizers werden 6808-Pseudo-Opcodes benutzt. Da dies relativ schwierig ist, brachte Heath-Zenith auch ein Erweiterungs-ROM mit einem HERO BASIC heraus. Das Gerät wurde für umgerechnet 4000,-DM angeboten, gebaut wurden bis 1996 ca. 20000 Stück (HERO, HERO jr und HERO 2000).
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