| HTML-Viren waren bis 1998 nicht bekannt, obwohl sie sich
mit der starken Verbreitung des Internets geradezu anboten. In diesem Jahr ist der erste Virus aufgetaucht, der Dateien mit der Endung .HTM oder .HTML (die Dateien, in denen der Code für Web-Seiten steht) infiziert. Glücklicherweise richtet der Virus
mit dem Namen "HTML.Internal" (noch) keinen Schaden an, es wird nur die Meldung "HTML.Prepend /Internal" in der Status-Zeile des Browsers eingeblendet. Viren-Forscher vermuten, daß es sich nur um eine Test-Version handelt. In Zukunft kann es aber durchaus auch ""Mutationen"" des Virus geben, die einen Rechner lahmlegen können.
Angreifen kann der Virus aber nur Computer, die die Visual-Basic-Script-Unterstützung aktiviert und die Sicherheitseinstellungen auf
niedrig gestellt haben, wodurch der Internet-Browser vollen Zugriff auf die Dateien bekommt. Sind die Sicherheitseinstellungen auf "hoch" eingestellt, kommt der Virus nur schwer an die Dateien heran und kann sich somit nicht bei einem neuen "Wirt" einnisten. Vorsichtige Surfer sind also relativ sicher vor diesen ungebetenen Gästen.
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