| Der Internet Address Finder (IAF) (http://www.iaf.net), ein Online-Verzeichnis der Firma DoubleClick Inc. kann inzwischen mit vielen Millionen E-Mail-Adressen aufwarten. Der Dienst ist kostenlos und wird über Werbung finanziert. In der IAF-Datenbank kann man auf zwei Wegen suchen. Zum einen kann nach der E-Mail-Adresse einer bestimmten Person, zum anderen kann man beim sogenannten ""Reverse Searching"" anhand einer bekannten E-Mail-Adresse, den Namen des Eigentümers und das Datum des letzten Updates erfahren. Sind bei einem Sucher die Daten nur unvollständig verfügbar, kann bei der Suche ein Sternchen als Jokerzeichen eingesetzt werden. Bei Personen mit häufig vorkommenden Namen, kann die Suche auf bestimmte Domains begrenzt werden.
Wer Lust hat, kann sich auch selber in das IAF-Verzeichnis eintragen. Das geschieht ganz einfach per Web-Browser und Formular oder durch Übermittlung der Daten per E-Mail. Für den Fall, daß die eingetragene E-Mail-Adresse überholt ist, kann der Eigentümer eine Änderung bzw. Löschung veranlassen. Zur völligen Entfernung aus der Datenbank genügt eine E-Mail an den IAF. Dazu ist es allerdings erforderlich, daß man den gleichen E-Mail-Account benutzt, dessen Adresse gelöscht werden soll. Die Bearbeitungszeit beträgt 24 Stunden.
Jeder Eintrag oder jede Änderung wird entweder direkt im Web oder per E-Mail bestätigt. So kann man sicher sein, daß immer die richtigen Angaben in der Datenbank vorhanden sind. Um die Benutzer nicht der Gefahr von auszusetzen, daß die Adressen von anderen gesammelt und für Werbesendungen enutzt werden, hat man sich beim IAF ein Verfahren ausgedacht, das Massenabfragen erschwert und auffällig macht.
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