| Begriff |
Texte |
Siehe auch |
| Daemon |
Ein aus der Mythologie entlehnter Begriff für die Abkürzung Disk
And Execution MONitor. Der Name steht für ein Programm, das in einem
Computernetz im Hintergrund auf bestimmte Ereignisse wartet. Diese Ereignisse
dienen dann als Auslöser für eine bestimmte Aktion des Daemons (oft
auch Demon genannt). Am häufigsten anzutreffen sind Spooler-Daemons (drucken
im Hintergrund) und Mailer-Daemons für den
E-Mail-Betrieb. |
Netzwerk, Server |
| DALnet |
Das DALnet wurde von den Fans
der Kultserie "Star Trek" gegründet, ist allerdings inzwischen für alle
Themen offen. Das DALnet hat weniger Nutzer als z.B. das EFnet, ist dafür aber auch
stabiler. |
DCC, EFnet, IRC, Undernet |
| DAO |
Abkürzung für "Data Access Objects", das sind Objekte die mit der
JET Datenbank Engine zusammenarbeiten. DAO-Objekte werden im Allgemeinen mit
Visual Basic erzeugt. Danach kann auf DAO-Objekte von jeder Applikation benutzt
und verändert werden, welche die JET Engine benutzt. Das sind zum Beispiel
Microsoft Office-Applikationen wie MS-Word, MS-Access und Excel. |
JET, Visual Basic |
| DASD |
"Direct Access Storage Device" (ausgesprochen daz-dee), ist in der Welt der
Großrechner (Mainframes) ein andere Name für Plattenlaufwerke. |
Diskettenlaufwerk, random access |
| Data warehousing |
Data warehousing ist die Bezeichnung für ein System der Datenspeicherung
und -verwaltung für eine große Menge Daten aller Art. Meistens
verfügt ein solches System über eine fortschrittliche
Kompressionstechnik zum Sparen von Speicherplatz sowie komplexe Utilities zum
schnellen Suchen und Filtern von Daten. Hinzu kommen zahlreiche Funktionen
für die Datensicherheit. Das System kann zum Beispiel von Planern auch dazu
benutzt werden eine Übersicht (snapshot) über die Firmendaten zu
erstellen, ohne das das einen Einfluß auf die aktuellen Operationen der
aktiven Datenbank hat. |
Backup, Datenbank, Datensicherheit |
| Datei-Kompression |
|
siehe unter: Kompression |
| Dateitransfer |
Das Übertragen einer Datei von einem Computersystem auf ein
anderes. |
Download, FTP, Protokoll, Upload |
| Daten-Kompression |
Ein Verfahren zur verlustfreien Datenreduzierung zur Erhöhung der
effektiven Übertragungsgeschwindigkeit von Modem zu Modem. Gängige
Normen sind MNP5 und V.42bis für Kompressionsraten von 2:1 bis 4:1. |
MNP5, V.42bis |
| Datenautobahn |
Auch Information Super-Highway genannt. Schlagwort für ein geplantes
Breitbandnetz auf Glasfaserbasis. Hohe Übertragungsraten sollen aufwendige
technische Kommunikationsformen wie Video auf Bestellung, interaktives Fernsehen,
Teleshopping oder Telearbeit ermöglichen. Der Begriff Datenautobahn wird
inzwischen aber häufig auch für "Datenfeldwege" in Beschlag
genommen. |
Information Superhighway, Internet |
| Datendienst |
|
siehe unter: Online-Dienst |
| Datenkompression |
Verfahren zur verlustfreien Datenkomprimierung zur Erhöhung der
effektiven Übertragungsgeschwindigkeit von Modem zu Modem. Gängige
Normen sind MNP5 und V.42bis für Kompressionsraten von 2:1 bis 4:1. |
MNP5, V.42bis |
| DAU |
Die Abkürzung DAU steht, in Anlehnung zum GAU, dem "Größten
Anzunehmenden Unglücksfall", für den "Dümmsten Anzunehmenden
User". Dieser hat, im Gegensatz zum Newbie nicht nur nichts dazugelernt, er hat
auch kein Interesse daran, dies zu ändern. Er zeichnet sich dem klassischen
Vorurteil nach durch Anspruchshaltung und Arroganz gepaart mit völliger
Ahnungslosigkeit aus. |
Akronym, Newbie |
| DCC |
- Durch eine "Direct Cable Connection", einem Windows 95-Feature ist es
möglich, zwei Computer über ein paralleles oder serielles Kabel
miteinander zu verbinden. Nach der Verbindung funktionieren die Computer wie in
einem Local-Area Network (LAN). Jeder Computer kann auf die Dateien des anderen
zugreifen. Weil DCC keine Netzwerkkarte benötigt, ist diese Lösung
entsprechend einfacher und billiger. Zwei Einschränkungen gibt es
allerdings: Es können nur zwei Computer miteinander vernetzt werden und der
Datentransfer ist langsamer, als in einem LAN.
- Abkürzung für "Direct Client to Client". DCC ist eine Funktion des
IRC. Dabei stellen zwei IRC-Programme eine direkte Verbindung miteinander her.
Auf diese Weise können ungestört Programme oder Dateien ausgetauscht
werden. Doch Vorsicht! Ohne den Umweg über den Server, kann durch eine
DCC-Verbindung auch viel Unfug auf Ihrem Computer angestellt werden.
|
IRC, Client/Server, Netzwerk, LAN |
| DCMI |
Abkürzung für "Dublin Core Metadata Initiative". Eine Organisation, die
sich mit mit einer Standardisierung der Metadaten für die elektronische Archivierung von Dokumenten beschäftigt.
Der Dublin Core Metadaten-Satz wurde entwickelt, um elektronische Ressourcen im Internet
schneller und einfacher zu identifizieren. Der erste Workshop dieser Metadaten-Initiative fand 1995 in Dublin, Ohio statt, woher
der Standard auch seinen Namen hat. "Core" steht für den "Kernsatz" von 15 Elementen. Die Einfachheit des Datensatzes ermöglicht
es Laien, ihre eigenen Dokumente auf unkomplizierte Weise mit Metadaten zu versehen. Mittlerweile wird Dublin Core von den meisten
Internet-Suchmaschinen unterstützt.
Dublin Core Metadata (DC):
http://www.celab.de/elearning_know_how/dc.html
Dublin Core metadata editor:
http://www.ukoln.ac.uk/metadata/dcdot/
|
Semantic Markup |
| DCT |
Die "Diskrete Cosinus Transformation" ist ein Komprimierungsverfahren
für Grafikdateien nach der Fourier-Transformation. Dabei wird die
Pixelverteilung in eine Frequenz- und Amplitudenverteilung umgerechnet.
Große, gleichmäßige Bildflächen bekommen niedrige, feine
Bilddetails dagegen hohe Frequenzanteile zugeordnet. Je nach Bildinhalt lassen
sich so 50 bis 70% Speicherplatz sparen, ohne daß es zu
Qualitätsverlusten kommt. Die DCT wird hauptsächlich bei JPEG-Dateien
angewandt. |
GIF, FlashPix, JPEG |
| DDN |
Abkürzung für "Defence Data Network", ein weltweites
Kommunikations- und
Datennetz des
US-Verteidigungsministeriums bestehend
aus dem Milnet (Military Network), Teilen
des Internet und anderen Netzwerken,
die nicht zum Internet gehören.
|
Bitnet, Internet, WAN |
| DTD |
Abkürzung für "Document Type Definition", ist die Grundlage für jedes XML-Dokument.
Innerhalb dieser DTD wird die genaue Struktur, die Anordnung und der Inhalt sowie die Attribute mit
ihren möglichen Werten genau definiert.
Sauber strukturierte Dokumente, wie sie in der technischen Dokumentation wünschenswert sind, lassen sich
anhand einer übergreifenden »Grammatik«, der DTD (Document Type Definition), beschreiben.
Die Beziehung der DTD zu einer Klasse von Dokumenten ist vergleichbar mit der Beziehung der Grammatik zu den
einzelnen Elementen, aus denen sich die betreffende Sprache zusammensetzt.
Literatur & Links:
Die document type definition zur Validierung eigener XML-Dokumente:
http://www.sql-und-xml.de/
W3C HTML Validation Service:
http://validator.w3.org/
XML 101: XML DTD Tutorial:
http://www.xmlfiles.com/dtd/
|
XML |
| de |
- top-Level Domain von Deutschland.
- Bezeichnung der deutschsprachigen Hierarchie des Usenets.
|
alt, comp, Domain, misc, news, Newsgroups, sci, soc, rec, talk, Usenet |
| Dead links |
HTML-Verzweigungen, die nicht (mehr) funktionieren, weil es die aufgerufene
Seite nicht (mehr) gibt oder weil der aufgerufene Server nicht antwortet. |
HTML, Links |
| Debian |
WAS ist Debian?
Das Debian-Projekt ist eine
Gemeinschaft von Individuen die in Gemeinschaftsarbeit ein freies Betriebssystem
entwickeln. Dieses Betriebssystem, das wir entwickelt haben, wird Debian
GNU/Linux genannt, oder einfach nur Debian.
Ein Betriebssystem ist eine Menge von grundlegenden Programmen, die Ihr
Rechner zum Arbeiten benötigt. Der wichtigste Teil eines Betriebssystems ist
der Kern (kernel). Der Kern ist das Programm, das für alle
Basisaufgaben und das Starten von anderen Programmen zuständig ist.
Debian-Systeme verwenden im Augenblick den Linux-Kern. Linux ist ein von Linus Torvalds begonnenes
komplett freies Stück Software, das von tausenden Programmierern weltweit
unterstützt wird.
Wie auch immer, es sind Arbeiten im Gange, Debian mit anderen Kerneln
anzubieten, hauptsächlich für den Hurd. Der Hurd ist eine
Sammlung von Servern, die auf einem Mikro-Kernel laufen (wie Mach) und
verschiedene Funktionalitäten implementieren. Der Hurd ist Freie Software
entwickelt vom GNU-Projekt.
Ein großer Teil der grundlegenden Werkzeuge, die das Betriebssystem
ausmachen, stammt vom GNU-Projekt; daher die
Namen GNU/Linux und GNU/Hurd. Diese Werkzeuge sind ebenfalls frei.
Original Zitat aus: http://www.debian.org/intro/about
|
HTML, Links |
| DejaNews, Google |
DejaNews (http://groups.google.com/) ist eine Datenbank, die sich auf
das Usenet spezialisiert hat. Nach der Eingabe von einem oder mehreren
Suchbegriffen, durchsucht ein Programm die Überschriften und Texte der
Newsgroups. Auch ältere Artikel werden noch einige Zeit gespeichert. Mit der
Option "Power Search" kann man sehr komplexe Abfragen starten. Eine solche Suche
ist auch bei vielen Suchmaschinen (z.B. bei Alta Vista und Lycos)
möglich. |
Newsgroups, Suchmaschinen, Usenet, Google |
| Demoware |
Demoware ist Software, die nur eine bestimmt Zeit lang funktioniert und
danach ihren Dienst quittiert. Zusätzlich sind viele wichtige Funktionen
ausgeschaltet. Die meiste Demoware kommt von Software-Firmen, die auf diese Weise
ihr Produkt bekannt machen wollen und hoffen, daß der Anwender sich nach
Ablauf der Frist zum Kauf entschließt. |
Crippleware, Freeware, Shareware |
| DES |
Abkürzung für "Data Encryption
Standard", einem von IBM
entwickeltem Verfahren zur symmetrischen Datenverschlüsselung. Bei der
ersten Version kam ein Schlüssel von 56 Bit zum Einsatz. Triple-DES bietet
bereits eine Schlüssellänge von 168 Bit. |
RSA, symmetrische Verschlüsselung |
| Desktop |
In der Computersprache wird der Teil des Bildschirms als Desktop bezeichnet,
auf dem Sie die Icons für die Festplatte und anderer Zusatzgeräte und
(wenn Sie wollen) die einzelnen Verzeichnisse und Dateien anschauen
können. |
Betriebssystem |
| devSearch |
Suchmaschinen gibt es ja inzwischen wie Sand am Meer. Unternehmen, die noch
in diesem Markt einsteigen wollen, müssen sich da schon etwas einfallen
lassen, um nicht in der Masse unterzugehen. Bei devSearch ist man deshalb
einen anderen Weg gegangen. Statt eine Suchmaschine für das breite Publikum
anzubieten, hat man sich für eine Suchhilfe für Web-Designer
entschieden. Alle, die mit der Entwicklung von Web-Seiten zu tun haben, finden
bei devSearch ausgezeichnete Informationen. Dabei funktioniert devSearch nur als
Metasucher, die Anfragen werden an über 20 bekannte Sites, wie zum Beispiel
WebMonkey, Builder.com und WebReference.com weitergeleitet. Weitere sollen
hinzukommen.
Der Vorteil von devSearch liegt auf der Hand. Da nur ein paar, wenn auch
ausgesuchte, Sites durchsucht werden, hält sich die Anzahl der Treffer in
Grenzen. Der Benutzer wird also nicht von ein paar Tausend Antworten
"erschlagen", die Relevanz der Treffer ist sehr hoch. Eine Suche, beschränkt
auf wenige wichtige Sites, bringt eben einen besseren Erfolg. |
Suchmaschinen |
| DFN, Deutsches Forschungsnetz |
Das Deutsche Forschungsnetz DFN ist das rechnergestützte Informations-
und Kommunikationssystem für Wissenschaft, Forschung und Bildung in
Deutschland. Das DFN umfasst ein großes Angebot an
Kommunikationsdienstleistungen - inklusive des Zugangs zum weltweiten
Internet.
Das Gigabit-Wissenschaftsnetz G-WiN bildet den Kern der Kommunikations-
Infrastruktur. Es ist im Sommer 2000 in Betrieb genommen worden. Am G-WiN-Verbund
nehmen ca. 550 Einrichtungen teil.
Deutsches Forschungsnetz DFN:
http://www.dfn.de/
Der DFN-Verein:
http://www.dfn.de/dfn/
|
Internet, Usenet |
| DFÜ-Netzwerk |
Die Programmfunktion "DFÜ-Netzwerk" von Windows 95 erlaubt die Einwahl
ins Internet. Dabei verhält sich der Computer, als wäre er mit einer
speziellen Netzwerkkarte mit anderen Rechnern verbunden, die Datenübetragung
erfolgt jedoch per Modem. |
Modem, Schnittstelle |
| DHTML |
Abkürzung für "Dynamic Hypertext Markup Language". Seit dem
Internet Explorer 4.0 (1997) gibt es einige neue HTML-Befehle, die den bis dahin
recht statischen Web-Seiten ein paar dynamische Eigenschaften brachten.
Wichtigste Neuerungen sind:
Dynamic styles, läßt den Autor ein Master-Style für jedes
HTML-Element anlegen. Dynamic styles können z.B. mit Mausaktionen
verknüpft werden.
Positioning, gibt dem Autor die Möglichkeit die x-, y- und z-Koordinaten
einer Web-Seite festzulegen. Seiten können überlappen.
Filter, Transition und Animation Controls sind weitere die Darstellung von
Seitenelementen zu kontrollieren. |
Applets, CGI, HTML |
| Dial up |
Verbindung eines Computers via Modem und Telefonleitung mit einem
Netzwerk. |
einwählen, Modem, Protokoll |
| Diffie-Hellmann-Algorithmus |
Ein als sehr sicher geltendes asymmetrisches Versicherungsverfahrfen, das auf
einem diskreten Logarithmus beruht. Als Schlüssellänge kommen 3072 Bits
zum Einsatz. |
RSA, Steganographie, symmetrische Verschlüsselung |
| DigiPhone |
Internet Telefon-Software. Laut Auskunft von diversen Computer-Zeitschriften
bietet DigiPhone zur Zeit die beste Soundqualität.
Auf der Oberfläche befinden sich Schaltflächen zur Kon-trolle der
Lautstärke, zur Anpassung des Mikro-Eingangslevels und zur weiteren
Verbesserung der Aufnahme. Bei Besitz einer 16-Bit-Duplex-Soundkarte kann
gesendet und empfangen werden. Die Software kostet in der Windows-Version ca. $90
für zwei Lizenzen und einem kostenlosen Upgrade. Eine Deluxe-Version ist
für ca. $150 erhältlich und wird zusammen mit dem Netscape
Navigator,einem E-Mail-Programm, einem Newsreader und einem FTP- und
Telnet-Programm ausgeliefert. Es gibt keinen zentralen DigiPhone-Server. Bevor
Sie sich mit anderen Teilnehmern unterhalten, brauchen Sie deren Host-Namen und
die IP-Adresse. |
CyberPhone, Internet Phone, WebTalk |
| digitaler Fingerabdruck |
Ein beispielsweise beim Homebanking verwendetes System aus
Paßwörtern und Geheimnummern, das die Identität eines Anwenders
sicherstellen soll. |
Homebanking, SSL |
| DikuMud |
Ein Abenteuer-Spiele benannt nach dem dänischen Datalogisk Institut
K+benhavns Universitet (Department of Computer Science der Universität
Kopenhagen), wo das Spiel 1990 entwickelt wurde. |
MUD |
| DIMM |
Ein DIMM (Dual Inline Memory Module) ist genau wie das SIMM (Single Inline
Memory Module) ein Typ vom RAM-Speicherbausteinen. Besonders die neueren Computer
benutzen DIMMs statt SIMMs. Die beiden sind nicht kompatibel, bei einem
Speicher-Upgrade sollte man sich zuvor überzeugen, ob man nun DIMMs oder
SIMMs benötigt. |
SIMM |
| Dingbats |
Ein Dingbat ist eine "Schriftart" (Fonts), die nicht aus Buchstaben sondern
aus verschiedenen Symbolen besteht.
Beispiel:

oder

Bekanntester Vertreter dieser Art ist die populäre Zapf
Dingbats-Schriftart für Windows.
Weitere Informationen:
http://www.dingbatpages.com/
|
Fonts |
| DIP |
- Abkürzung für "Dual Independent Bus", eine neue Bus-Archtektur und
Teil des Intel Pentium Pro Mikroprocessors. Wie der Name schon vermuten
läßt, werden bei DIP zwei Busse benutzt, einer vom Prozessor zum
Speicher und ein andere vom Prozessor zum L2-Cache. Der Prozessor kann simultan
auf beide Busse zugreifen, was den Datendurchsatz sehr beschleunigt.
- Abkürzung für "Device-Independent Bitmap", dem Bit-Map-Grafikformat
von Windows. Grafiken, die im DIB-Format gespeichert sind, haben im Allgemeinen
die Endung .BMP. Die Farben werden in einem vom Ausgabegerät (Bildschirm,
Drucker) unabhängigen Format gespeichert. Bei der Ausgabe wandelt das
Ausgabegerät die DIB-Farben in die aktuellen Farben um.
|
bit-mapped graphics, BMP, Grafik-Formate, Pentium Pro |
| DIP-Schalter |
Die Abkürzung DIP steht für "dual in-line package switch" und
bezeichnet eine Reihe kleiner Kipp-Schalter, wie sie häufig auf der
Hauptplatine eines PCs zu finden sind. Um die Schalter von "on" nach "off" oder
umgekehrt zu stellen, benutzt man am besten einen Bleistift oder einen
Kugelschreiber, mit den Händen ist es so gut wie gar nicht. Früher fand
man solche DIP-Schalter auf jeder PC-Platine, neuere PCs und Macintosh-Computer
benutzen stattdessen programmierbare Chips.
Einstellen kann man mit diesen Kippschaltern einige Hardware-Optionen.
Natürlich sollte man diese Schalter nie verändern, ohne sich vorher
eingehend mit dem Bedienungshandbuch für die Hardware
auseinanderzusetzen. |
Platine |
| Director Multimedia Studio |
"Director" ist ein Multimedia-Entwicklungstool der amerikanischen Firma
Macromedia (http://www.macromedia.com/). Die neueste Version enthält
Funktionen zur Erzeugung von Shockwave- und Quicktime-Filmen, Internet- und
CD-Applikationen, ActiveX-Controls und einen Java-Interpreter. Fast alle im
Internet verwendeten Dateiformate werden unterstützt. Die Software wird
hauptsächlich von Multimedia-Entwicklern und Spiele-Produzenten
verwendet. |
ActiveX, Java, QuickTime, Macromedia, Shockwave |
| Directory Service |
Eine Dienstleistung, die alle Ressourcen in einem Netzwerk identifiziert und
sie Benutzern und Applikationen zugänglich macht. Mit Ressourcen sind zum
Beispiel E-Mail-Adressen gemeint, aber auch Computer oder Peripheriegeräte
wie Drucker, Modem etc. Im Idealfall macht der Directory Service die
physikalische Netzwerk-topologie und die verwendeten Protokolle für den
Benutzer transparent.
Es gibt eine große Anzahl von Directory Services, die häufig benutzt
werden. Die wichtigsten sind LDAP, das hauptsächlich für den Zugriff
auf E-Mail-Adressen benutzt wird und der Netware Directory Service (NDS), der in
Novell Netware-Netzwerken verwendet wird. Fast alle Directory Services gehen auf
den X.500-Standard der ITU zurück. |
Active Directory, ITU, LDAP, NDS, X.500 |
| DirectX |
Eine spezielle Erweiterung des Windows-Betriebssystems zur Beschleunigung der
Grafik- und Tonwiedergabe eines Computers. DirectX führt besonders bei der
Wiedergabe von Videos zu einem flüssigen Ablauf.
DirectX ist eine Schnittstelle zwischen Hardware und Software, und eigentlich
nur eine API-Bibliothek die eine Reihe sehr hardwarenahe und extrem schnelle
Funktionen für Grafik, Sound, Netzwerk und mehr beinhaltet. So ist es
Programmierern möglich, Spiele zu entwickeln und Multimediakomponenten zu
integrieren ohne sich auch nur ein einziges Mal mit hardwareinternen Befehlen
auseinandersetzen zu müssen. DirectX macht es möglich, mit einfach
erlernbaren Befehlen die Grafikkarten- oder Soundkarten-Features
anzusprechen.
Microsoft DirectX Home Page:
http://www.microsoft.com/windows/directx/
|
Betriebssystem, Windows |
| Docking-Station |
Tragbare Computer sollen möglichst klein und leicht sein. Als Folge
davon mangelt es ihnen oft an Erweiterungsmöglichkeiten. Eine
Docking-Station ist eine Erweiterungsbox für Notebooks, die zusätzliche
Anschlußmöglichkeiten für Maus und Monitor etc. bietet |
Notebook, Palmtop |
| Doerr, John |
Besorgte das Venture Capital für die Firma Netscape, Partner der Firma
Kleiner & Perkins, einem großen VC-Unternehmen an der amerikanischen
Westküste. |
Netscape |
| Dogpile |
Nicht unbedingt etwas mit Hunden zu tun hat die Meta-Suchmaschine Dogpile (http://www.dogpile.com/), aber
dort findet man seine Ergebnisse so sicher, wie der Hund seinen vergrabenen
Knochen. Suchen kann man bei Dogpile nach einem einfachen Stichwort oder nach
einer ausgeklügelten Strategie. Unter der Rubrik "Metafind" stellt Dogpile
eine Verbindung zu zahlreichen andern Suchmaschinen her. Dabei sendet Dogpile
Ihre Anfrage zu Yahoo!, Lycos' A2Z, Excite Guide, World Wide Web Worm, WWW Yellow
Pages , What U Seek, Lycos, WebCrawler, InfoSeek, OpenText, AltaVista, Excite und
HotBot. Die Suchmaschine durchsucht auch die Artikel des Usenet bei Hotbot News,
Reference.com, Dejanews, Excite News, Infoseek News, AltaVista und Dejanews' old
Database. Schließlich führt Dogpile bei Filez, FTP-Search und Snoopie
eine Suche in FTP-Archiven durch. Wichtig für Homepage-Besitzer: Man nimmt
auch Ihre URL entgegen. |
Metasucher, Suchmaschine |
| Dokument-ID |
Bei der erfolgreichen Suche in einer WAIS-Datenbank wird eine Dokumenten-ID
(Doc-Id) ausgegeben.
Diese kann mit Hilfe des Client-Programms selektiert und das Dokument ausgegeben
werden. In der Datei DOC/DOC-ID.TXT auf den WAIS-Servern finden Sie weitere
Hinweise. |
Client, Server, WAIS |
| Domain |
Unter einer Domain (Domäne) versteht man eine Vielzahl von Computern,
die alle auf eine gemeinsame Datenbank zugreifen. Domains gibt es sowohl bei
lokalen Computernetzen (LAN) als auch im Internet. Die domain-Struktur des
Internet ist hierarchisch gegliedert. Es existiert stets ein oberster
Domain-Level (auch "top level domain" genannt), dem in der Regel zahlreiche
weiter domains untergeordnet sind. Zu den bekanntesten Domains im Internet
zählen unter anderem:
- .com (Privatunternehmen)
- .gov (US-amerikanische Regierung)
- .edu (Hochschulen, überwiegend amerikanische)
- .net (Netzwerk-Organisationen)
- .mil (US-Militär)
- .org (Organisationen)
usw.
Deutsche Hosts bzw. deutsche Internet-Anbieter verwenden in vielen Fällen
.de als top-Level-Domain. |
Domain Name System, Sub-Domain |
| Domain Grabber |
Firmen oder Privatpersonen, welche die Namen von bestimmten Domains für
sich reservieren lassen und diese meistbietend versteigern.
Firmen, die Opfer eines "Domain Grabbers" werden, haben nach dieser
Entscheidung der LG Düsseldorf, Urteil v. 4.4.1997, Az. 34 O 191/96; eine
gute Ausgangsbasis von diesem die Freigabe der Domain zu fordern. Dies gilt auch
dann, wenn noch keine Website unter dem Namen angeboten wird.
|
DNS, Domain |
| Domain Name Service |
Der Domain Name Service verwaltet die Namen (z.B. www.bundestag.de) und die
Adressen (z.B. 147.25.32.44), die Computer und Teilnetze des Internets zur
Identifikation benötigen. Verantwortlich dafür ist eine zentrale Stelle
in den USA, das "Internetwork Information Center oder kurz InterNic genannt.
InterNic delegiert die Vergabe von Namen an Institutionen in den angeschlossenen
Ländern. In Deutschland ist das zum Beispiel das DE-NIC in Karlsruhe.
Zu den Standards für internationale Domain-Namen siehe die entsprechenden RFCs (Request For Comments):
Noch bis Ende 2003 will die .de-Registry DeNIC erstmals Internet-Adressen mit Umlauten freischalten.
Ob über Umlaute hinaus auch andere Sonderzeichen zugelassen werden können, sei noch nicht geklärt.
Die Zulassung von Internet-Domains wie etwa www.müller.de erfolgt im Zuge der Einführung internationaler
Domain-Namen. Künftig sollen neben dem lateinischen Alphabet auch arabische oder chinesische Schriftzeichen möglich werden.
Allerdings gibt es nicht nur technische Tücken wie verschiedene Tabellen für die zusätzlichen Zeichen in verschiedenen Ländern Europas. Auch wettbewerbsrechtlich ist das letzte Wort möglicherweise noch nicht gesprochen. Vor allem bei .com- und .net-Adressen gibt es ein Zweiklassensystem für Nutzer.
|
Domain Name System |
| Doom |
Ein bluttriefendes Ballerspiel, bei dem es darum ging, in einer Art
3D-Labyrinth, alles niederzumetzeln, was sich einem in den Weg stellte. Anfang
der 90er Jahre von der amerikanischen Firma ID-Software (http://www.idsoftware.com/)
entwickelt, gelangten durch die geschickte Verteilung des Spieles als Shareware
über das Internet bald mehr als 500000 Kopien in den Umlauf, der
kommerzielle Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Das Spiel, in
Deutschland wegen der Gewaltszenen indiziert, ist sehr anpassungsfähig,
schon bald gab es einige Dutzend Amateuranpassungen von hoher Qualität.
Neben der neuartigen Grafik, war ein weiterer Grund für den Erfolg,
daß Doom per Modem oder in Computer-Netzen gespielt werden konnte. Doom II
erschien 1994, etwas später wurde das Spiel Quake als Nachfolger
veröffentlicht. |
ID-Software, Quake, Mortal Kombat |
| DOS-Attack |
Seit es Computernetze gibt, treiben dort auch Hacker und Cracker ihr Unwesen.
Was für einige als eine Art Sport angesehen wird, kann für andere
böse Folgen haben. Wie zum Beispiel bei einer DOS-Attack. Hinter diesen was
frei übersetzt so viel heißt wie "Einen Online-Service in die Knie
zwingen". In die Knie zwingen diese Zeitgenossen einen Onmartialisch klingenden
Namen verbirgt sich die Abkürzung "Denial-Of-Service"-Attack,line-Dienst zum
Beispiel durch die Überflutung mit nutzlosem Datenverkehr (Traffic). Einige
der DOS-Attacken mit klangvollen Namen wie "Teardrop" oder "Ping of Death" nutzen
eine Schwäche des TCP/IP-Protokolls für ihr zerstörerisches Werk.
Aber Systemverwalter sind diesen Angriffen nicht schutzlos ausgeliefert, für
alle bekannten DOS-Attacks gibt es Abwehr-Möglichkeiten auf Softwarebasis.
Einmal installiert bieten sie einen wirksamen Schutz gegen Eindringlinge von
außen.
Auf der Homepage von CERT,
einer Organisation für Computersicherheit finden Sie Informationen und
Hilfsangebote. Sie können die Text-Archive nach Stichworten durchsuchen oder
einfach die CERT-Mitarbeiter um Rat fragen, denn genau wie bei Computerviren,
werden auch bei den Hackern laufend neue DOS-Attacks ersonnen. |
Cracker, Hacker, Teardrops |
| Download |
Übertragen von Dateien von einem sendenden Computer auf einen
empfangenden Rechner. |
Upload |
| dpi |
Abkürzung für "dots per inch" (Punkte pro Zoll), ein Maß
für die Auflösung mit der zum Beispiel Drucker oder Scanner
arbeiten. |
OCR |
| Druckerport |
Der Anschluß, an dem normalerweise der Drucker angeschlossen wird.
Dabei handelt es sich im Gegensatz zu den "seriellen" Schnittstellen COM1 oder
COM2 um einen "paralelen" Anschluß, der einen schnelleren Datenaustausch
erlaubt. |
serielle Schnittstelle |
| DSS |
Der "Digital Signature Standard" ist ein von der US-Regierung
entwickletes Signaturverfahren. Im Gegensatz zu anderen
Verschlüsseliungsverfahren genießt DSS kein besonderes Vertrauen, da
Angaben über die sicherheit des Verfahrens nie veröffentlicht, dagegen
aber schon einige Schwächen bekannt wurden. |
Kryptographie, RSA, Steganographier, Verschlüsselung |
| DSL |
Abkürzung für "Digital Subscriber Line" benötigt zwei Modems, eins in der Vermittlungsstelle
des Anbieters und eins beim Kunden. Die DSL-Technik nutzt die Tatsache, dass der herkömmliche analoge
Telefonverkehr im Kupferkabel nur Frequenzen bis 4 kHz belegt. Theoretisch jedoch sind auf Kupferleitungen
Frequenzen bis 1,1 MHz möglich. Durch Aufsplitten der Bandbreite in unterschiedliche Kanäle, z.B. für
Sprach- und Dateninformationen, und die Nutzung der bislang "toten" höheren Frequenzbereiche, puschen
heutige DSL-Technologien das Kupferkabel auf Übertragungsraten von bis zu 52 Mbits pro Sekunde - abhängig
von der eingesetzten DSL-Variante.
In der Praxis werden aber meist nur reduzierte Transferraten benutzt, da dann die gegenseitigen Störungen in
den Kabelsträngen geringer ausfallen. Da hier mehrere Arbeitsplätze am gleichen DSL-Modem hängen, kommt noch ein weiteres Gerät hinzu, ein so
genannter Router. Er sorgt dafür, dass die vom einzelnen Rechnern verschickten oder angeforderten Datenpakete den
richtigen Weg nehmen, also die richtige "Route" beschreiten.
DSL-Varianten
- ASDL (Asymmetric DSL) die wohl bekannteste DSL-Variante, ursprünglich als Übertragungstechnik für Video on Demand entwickelt.
- VDSL (Very High Bit Rate DSL) soll als Weiterentwicklung von ADSL auf kurzen Kabeldistanzen mit sehr hohen Übertragungsraten arbeiten.
- HDSL (High Data Rate DSL), der erste DSL-Ansatz überhaupt, und dessen Nachfolger HDSL2. HDSL zielt auf den Einsatz als reiner
Datendienst, eine Integration mit analoger Telefonie war ursprünglich nicht vorgesehen.
- SDSL (Single Line DSL) ist eine HDSL-Version, die auf einer einzigen Doppelader arbeitet und auch analoge Telefonie ermöglicht.
- G.SHDSL (Global Standard for Single-Pair Highspeed DSL) ist die Weiterentwicklung von SDSL. Hauptvorteil von G.SHDSL ist die um bis
zu 30 Prozent erhöhte Reichweite der Verbindung zwischen Vermittlungsstelle und Nutzer.
|
Internet |
| DTE |
Abkürzung für "Data Terminal Equipment", ein Gerät, das den
Datenfluß vom und zum Computer kontrolliert. Der Ausdruck wird oft im
Zusammenhang mit der seriellen Kommunikation durch den
RS-232C-Schnittstellen-Standard benutzt. Der Standard definiert die zwei Enden
des Kommunikationskanal als DTE und Data
Communications Equipment (DCE). In der Praxis ist das DCE meistens ein Modem und
das DTE der Computer selbst, oder genauer ausgedrückt, der UART-Chip. |
DCE, RS-232C, UART |
| Duplex |
Der Begriff "duplex" stammt aus der Frühzeit der Telegrafie. Bei einer
Duplex-Verbindung ist die Kommunikation zwischen zwei Terminals gleichzeitig in
beiden Richtungen möglich. Eine Verbindung,bei der die Kommunikation nur in
einer Richtung (vom Sender zum Empfänger) möglich ist, wird als
"simplex"-Verbindung bezeichnet. Bei einer Halbduplex-Verbindung werden Daten
auch in beide Richtungen übertragen, allerdings nicht gleichzeitig, wie bei
einer Duplex-Verbindung, sondern nacheinander. |
Internet Telephony |
| DVD |
Abkürzung für Digital Versatile Disk. Ein neuer Standard zur
Aufzeichnung von digitalen Daten. Man unterscheidet DVD-Audio, auf der
ausschließlich Audio-Daten gespeichert werden, DVD-Video, mit Audio- und
Video-Informationen und DVD-ROM auf der Daten und Computerprogramme gespeichert
sind. Die Daten können nur gelesen werden. |
DVD-R, DVD-RAM |
| DVD-R |
Auf einer DVD-R (recordable) kann ein Benutzer einmal Daten ablegen, die dann
nicht mehr geändert werden können. Die DVD-R ist Nachfolgerin der
CD-R. |
DVD, DVD-RAM |
| DVD-RAM |
Auf einer DVD-RAM (Random Access Memory) kann ein Benutzer, hnlich wie bei
einer Diskette, Daten beliebig oft ablegen, verändern oder
löschen. |
DVD, DVD-R |
| Dynamic HTML |
- Ein allgemeiner Ausdrucke für Web-Seiten, deren Inhalt sich für
jeden Benutzer ändert, wie beispielsweise die Darstellung eines
Suchergebnisses. Im Gegensatz dazu ändert sich der Inhalt einer statischen
Seite nicht.
- Spezielle Erweiterungen der HTML-Sprache, die Web-Seiten die gleiche
Funktionaliät verleihen sollen, wie bei herkömmlicher Software. So
können zum Beispiel die Schriftarten geändert oder Grafiken
ausgewählt werden, ohne das eine andere Seite gestartet wird.
Dynamic HTML (DHTML) basiert auf dem Document Object Model (DOM), daß es ermöglicht,
HTML-Tags dynamisch durch JavaScript oder eine andere Script-Sprache zu
ändern. Der Netscape Communicator und der Internet Explorer 4.0
unterstützen leider unterschiedliche Methoden bei der DHTML.
|
Communicator, Internet Explorer, HTML |
|