| Begriff |
Texte |
Siehe auch |
| UBE |
Siehe unter UCE. Das B steht hier für Bulk. "Bulk E-Mail" werden
Massenmails genannt. |
Newsgroups, UCE, Usenet |
Übertragungs- protokoll |
Der Begriff Übertragungsprotokoll (kurz: Protokoll) stammt aus dem
Bereich der Datenfernübertragung (DFÜ).
Es bezeichnet eine Vereinbarung zwischen zwei miteinander kommunizierenden
Computern über die Art und Weise der durchzuführenden
Datenübertragung. Das Protokoll regelt neben der zu verwendenden
Blockgröße auch die Durchführung der Fehlerroutinen. Typische
Vertreter sind TCP/IP (Internet), Kermit, XModem, ZModem etc. |
Kermit, TCP/IP, XModem, ZModem |
| UCE |
UCE ist die Abkürzung für "Unsolicited Commercial E-Mail",
also
"unerwünschte kommerzielle E-Mail". Damit meint man unerwuenschte Werbung
per E-Mail, die man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bekommt, wenn
man häufiger in den Usenet Newsgroups schreibt.
Weitere Informationen sowie diverse Hinweise auf Filtertechniken und
Blacklists bekannter Spammer-Domains finden sich u.a. unter:
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Newsgroups, UBE, Usenet |
| UDP |
UDP ist ein Begriff aus dem Usenet und bedeutet "Usenet Death Penalty".
Gemeint ist damit, daß ein Provider keine News mehr erhält und auch
keine News von diesem Provider weitertransportiert werden, weil dieser zum
Beispiel Werbung per E-Mail zuläßt.
Die Abkürzung wird aber auch für "User Datagram Protocol" benutzt.
Es kennzeichnet ein ähnliches Protokoll wie das bekannte TCP für
IP-Netzwerke. Anders als TCP/IP enthält UDP/IP einige Möglichkeiten zur
Fehlerkorrektur und zum Senden/Empfangen von Datagrammen über ein
IP-Netzwerk. UDP wird hauptsächlich für das gleichzeitige Senden von
Nachrichten an viele Empfänger (broadcasting) über ein Netzwerk
benutzt.
UDP ist im Gegensatz zu TCP ein verbindungsloses Protokoll. Hier werden keine
festen Verbindung aufgebaut (kein Handshake), sondern die Daten werden einfach in
Form von Datagrammen (Paketen) übermittelt.
UDP wird im allgemeinen nicht für die Übertragung von
größeren Datenmengen verwendet. Hierfür wird normalerweise eine
TCP-Verbindung aufgebaut. Der Vorteil von UDP liegt darin, daß die
einzelnen Datenpakete effizienter aufgebaut sind als bei TCP und weniger Overhead
enthalten.
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Broadcasting, Newsgroups, UCE, Usenet |
| UMTS |
UMTS steht für "Universal Mobile Telecommunications System".
UMTS ist Bestandteil der Vision "IMT-2000" der International Telecommunication Union
bezüglich eines globalen Standards von mobilen Kommunikationssystemen der dritten
Generation (3G).
Dank der hohen Datenübertragungsraten von zwei Megabit pro Sekunde werden völlig neue Anwendungen möglich sein. Fotos, Straßenkarten, oder Filme können dann problemlos übertragen werden. Mit dem heutigen Mobilfunkstandard GSM können dagegen Daten mit nur 9,6 KBit pro Sekunde übertragen werden.
Siehe dazu:
IMT-2000:
http://www.itu.int/
umts.de:
http://www.umts.de/
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GSM |
| Unabomber |
Unabomber wurde der Anti-Technologie-Terrorist Theodore Kaczynski genannt,
der sich in einer kleinen Hütte den Bergen von Montana versteckt hielt. Der
Name wurde von seinen Aktivitäten abgeleitet: Wegen seiner
Technikfeindlichkeit attackierte er jahrelang Professoren und Mitarbeiter von
Flugesellschaften mit Briefbomben. Bei seiner Verhaftung am 3. April 1996 wurde
ihm der Tod von drei Menschen zur Last gelegt. Weitere 23 wurden verletzt. Auf
die Spur gekommen war man ihm, als er bei der "Washington Post" die
Veröffentlichung eine seitenlangen Manifests verlangte. |
Cracke, Hacker |
| Undernet |
Das Undernet ist eine Abspaltung vom EFnet. Durch die noch geringe Nutzerzahl
arbeitet es stabiler als das EFnet.
The Undernet IRC Network:
http://www.undernet.org/
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DALnet, DCC, EFnet, IRC |
| Unicasting |
Übertragung von Informationen von einem Sender zu einem Empfänger
(one-to-one). |
Broadcasting, Multicasting |
| Unicode, Unicode Consortium |
Das Unicode Consortium ist die führende Industriegruppe zur
internationalen Standartisierung von Zeichen. Es hat den Unicode Standard
entwickelt, einen Zeichensatz, den viele Internet Mail Clients benutzen. IMC
arbeitet mit dem Unicode Consortium zusammen, um sicher zu stellen, daß die
Zukunftsversionen des Unicode Standards optimal mit der Internet Mail
arbeitet.
Unicode ist außerdem 1996 veröffentlichter Standard für Zeichensätze, in den die ISO/IEC - Norm 10646 integriert wurde.
Im Unterschied zu ANSI und ASCII verwendet Unicode nicht nur 8 Bit, sondern 16 Bit ( = 2 Byte) pro Zeichen, weshalb
nicht nur 2hoch8 (= 256), sondern 2hoch16 (= 65.236 ) verschiedene Zeichen dargestellt werden können.
Dies erlaubt es, fast alle wichtigen Zeichen aus fast allen wichtigen Sprachen zu berücksichtigen.
Unicode macht spezielle Ländereinstellungen (Codepages) überflüssig.
Neuere Browser können das Unicode-Format lesen und darstellen.
Unicode 2.0 enthält rund 40.000 Zeichen.
Unicode Home Page:
http://www.unicode.org/
Alan Wood’s Unicode Resources:
http://www.hclrss.demon.co.uk/unicode/
Unicode test material by Alan J. Flavell:
http://ppewww.ph.gla.ac.uk/~flavell/unicode/
UTF-8 and Unicode FAQ for Unix/Linux:
http://www.cl.cam.ac.uk/~mgk25/unicode.html
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Internet, IMC, ISOC |
| Unitopia |
http://unitopia.uni-stuttgart.de/ Unitopia ist das bekannteste
MUD in Deutschland. |
MUD |
| Unix |
Ein Betriebssystem für Computer, das gleichzeitig von mehreren Benutzern
benutzt werden kann (multi-user, multi-task). Unix hat einige "eingebaute"
TCP/IP-Funktionen und wird an Universitäten und Unternehmen häufig als
Betriebssystem für Internet-Server verwendet.
Im Gegensatz zu anderen Betriebssystemen gab es bei Unix keine grafische
Benutzeroberfläche, die Operationen müssen durch die Eingabe
kryptischer Befehle gestartet werden. Entwickelt wurde Unix von Ken Thompson und
Dennis Ritchie
an den Bell Labs, wo es
1969 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Unter der Leitung von Bill Joy von der University of California in Berkeley, wurde
eine Reihe von Verbesserungen an Unix entwickelt.
Ab 1977 veröffentlicht die Universität eine eigene
Unixdistribution: BSD - Berkeley Software Distribution.
Geschichte von Unix:
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_von_Unix
The Unix oral history Project:
http://www.princeton.edu/%7Emike/expotape.htm
The Creation of the UNIX Operating System:
http://www.bell-labs.com/history/unix/
Unix (Liux) Stammbaum:
http://www.levenez.com/unix/history.html
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Betriebssysteme, Windows NT, Linux |
| Update |
Eine neue Version eines Computerprogrammes, daß Fehler innerhalb einer
Anwendung beseitigt oder die Software um neue Funktionen erweitert. |
Freeware, Shareware |
| Upgrade |
Im Gegensatz zum Update, wo eine Software-Version erneuert wird (zum Beispiel
von Windows 3.1 auf 3.11), ist ein Upgrade ein versionsunabhängiges
Aktualisieren (zum Beispiel von Word 3.0 auf Word 7). |
Shareware, Update |
| Upload |
Übertragen von Dateien vom eigenen Computer zu einem empfangenden
Computer. |
Download |
| URL, URI |
Abkürzung für: Uniform Resource Locator, Uniform Resource
Identifier, ein Standard zur Festlegung einer Ressource im Internet.
URLs können so aussehen:
http://www.spiegel.de/,
oder
ftp://ftp.is.co.za/rfc/rfc1808.txt,
oder
telnet://well.sf.ca.us, oder
news:de.comm.infosystems.www.authoring.misc,
oder
mailto:info@netandmore.de
Siehe dazu:
Naming and Addressing: URIs, URLs, ...
http://www.w3.org/Addressing/
Uniform Resource Identifiers (URI): Generic Syntax, RFC 2396:
http://www.ietf.org/rfc/rfc2396.txt |
Browser, WWW |
| USB |
Der "Universal Serial Bus" ist ein einheitlicher Anschluß, an den
sowohl Maus als auch Tastatur und Modem angeschlossen werden können. Das
vereinfacht den Aufbau des Computers stark. Mit der Power-PC Plattform wird der
USB auch im Macintosh Einzug halten. |
Bus |
| Usenet |
Zusammenführung aus: Users Network, das weltweite System der mehr als
70000 Diskussionsgruppen mit ihren Artikeln auf vielen Tausend Usenet-Servern.
Das Internet ist nur Transportmedium. Nicht alle Usenet-Server sind an das
Internet angeschlossen.
Das Usenet entstand im Jahre 1979 als Kommunikations-Verbindung zwischen den
Colleges Duke University und der University of North Carolina at Chapel Hill.
Erfunden wurde das System von den damaligen Studenten Tom Truscott, Jim Ellis und
Steve Bellovin. Damals wurden ausschließlich Unix-Computer mit Hilfe des
UUCP (Unix-to-Unix Copy Protocol) miteinander verbunden. Sehr schnell kamen aber
weitere Hochschulen hinzu. Heute ist das Usenet mit seinen Diskussionsforen, den
Newsgroups, weltweit verbreitet.
Das Projekt Usenet-ABC:
http://www.usenet-abc.de/
Deutschsprachige Informationen zum USENET:
http://www.usenet.de/
Wie zitiere ich im Usenet?
http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/
Usenet References:
http://www.faqs.org/usenet/
Usenet Info Center Launch Pad:
http://www.ibiblio.org/usenet-i/
Standard for Interchange of USENET Messages:
http://rfc.sunsite.dk/rfc/rfc850.html
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Newsgroups, Newsreader |
| UTF-8 |
Bei dem Zeichensatz "UTF-8" handelt es sich nicht um einen Zeichensatz, wie z.B. "Windows Codepage 1252",
sondern vielmehr um eine Codierung von Unicode-Zeichen. Hierbei werden die wichigeren Zeichen
(z.B. 0..9, A..Z, a..z) in einem Byte codiert, etwas weniger wichtigere Zeichen (z.B. ÄÖÜäöüß) in
zwei Byte. Die Abstufung geht bis zu einer Codierung von 4 Byte.
Liegen die Werte der Bytes unter 128, werden sie auf herkömmliche Weise als Steuer- und ASCII - Zeichen interpretiert.
Dabei steht für ein solches Zeichen jeweils nur ein Byte zur Verfügung.
Bei Werten von 128 bis 255 können zwei oder drei Bytes benutzt werden, letzteres z.B. für fremdsprachliche Zeichen.
UTF-8, a transformation format of ISO 10646:
http://www.ietf.org/rfc/rfc2279.txt
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Unicode, Zeichsatz, UTF-16 |
| UTF-16 |
Bei dem Zeichensatz "UTF-16" handelt es sich wie UTF-8 nicht um einen Zeichensatz, sondern vielmehr um
eine Codierung von Unicode-Zeichen. Dabei stehen für alle Zeichen jeweils 2 Byte zur
Verfügung, die Werte von 0 bis 255 annehmen können; insgesamt lassen sich so 65.536 Zeichen darstellen.
UTF-16, an encoding of ISO 10646:
http://www.ietf.org/rfc/rfc2781.txt
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Unicode, Zeichsatz, UTF-8 |
| UUCP |
Abkürzung für "Unix to Unix Copy Protocol", eine Funktion des
Unix-Betriebssystems, mit dem Dateien, aber auch E-Mails über das Internet
verschickt werden können.
UUCP wurde 1978 von den Bell Laboratories entwickelt, um einen flexiblen Datenaustausch zwischen
einzelnen Zweigniederlassungen zu ermöglichen. Dank seines einfachen Designs und seiner relativen
Anspruchslosigkeit, was Installation und Wartung betrifft, hat sich UUCP rasch einen Spitzenplatz
erobert, den es wohl noch einige Jahre behalten wird.
The UUCP Project:
http://www.uucp.org/
UUCP Mail Interchange Format Standard, RFC 976:
http://www.rfc-editor.org/rfc/rfc976.txt
Linux und UUCP von Oliver Wellnitz:
http://www.ibr.cs.tu-bs.de/~wellnitz/lug/html/lug-uucp.html
UUCP - Das Internet der Armen Leute:
http://www.linux-ag.de/linux/LHB/node168.html
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Betriebssystem, Unix |
| UUencode |
Abkürzung für "Unix to Unix Encoding", eine Methode, um
Binär-Dateien in ASCII (Text)-Dateien zu verwandeln, damit sie per E-Mail
verschickt werden können. UU-Programme gibt es in großer Zahl und
für alle Betriebssysteme. Der Umkehrprozeß, also eine Datei zu
dekodieren heißt sinngemäß: UUdecode. |
Binhex, MIME |
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