| Begriff |
Texte |
Siehe auch |
| Variable |
Im Archie-System wird eine Variable (Name, Suchbegriff) dazu verwendet die
Archie-Datenbank zu durchsuchen. |
Archie, FTP |
| VAX |
Abkürzung für "Virtual Address eXtension", Digital Equipment
Corporation's (DEC) Nachfolger der PDP-11-Mikrocomputer-Serie. Wie der Name schon
sagt, arbeitet der Computer mit einem Betriebssystem (VMS), das virtuelle
Adressierung verwendet.
Das VAX-System wurde von DEC 1977 vorgestellt und war bis Mitte der 80er Jahre
erfolgreich im Einsatz. Erst dann wurde es von RISC-Workstations wie DEC´s
eigener Alpha Stations abgelöst. Trotzdem verkauft DEC immer noch
VAX-Computer, allerdings sind das hauptsächlich Server und keine
Mikrocomputer. |
DEC, Mirkocomputer, VMS |
| vCard |
Die vCard-Spezifikation definiert eine Art elektronische Visitenkarte, die
via E-Mail-Anfügung verschickt oder als Link auf einer Web-Seite benutzt
werden kann. vCard enthalten Informationen wie Name, Adresse, Telefonnummer,
E-Mail-Adresse etc. Der Empänger dieser Karte kann die Informationen mit
einem Mausklick in sein elektronisches Adreßbuch einfügen, sofern sie
dem vCard-Standard entspricht. |
E-Mail, Signature |
| Verknüpfung |
|
siehe unter: Link |
| Veronica |
Veronica ist angeblich die Abkürzung für: Very Easy Rodent Oriented
Net-wide Index to Computerized Archives, der Name stammt aber vermutlich aus der
amerikanischen Comic-Szene. Veronica wurde an der University of Nevada entwickelt
und ist der Name einer Datenbank, die nach Gopher-Items durchsucht werden
kann. |
Gopher |
| VESA |
VESA ist die Abkürzung für "Video Electronics Standard Association"
und bezeichnet eine Vereinigung, die es sich eine Vereinheitlichung der
Auflösung von Grafikkarten zum Ziel gesetzt hat. Während es früher
alle möglichen Auflösungen gab, haben sich inzwischen die
VESA-Standards (zum Beispiel: 1024 x 768) durchgesetzt. |
BMP, FlashPix, GIF, JPEG, MPEG |
| VGA |
VGA (Video Graphic Adapter) ist ein in die Jahre gekommener Grafik-Standard
mit einer Darstellung von 640x480 Bildpunkten bei 16 Farben. Das allerdings bei
50-60 Bildern pro Sekunde (Einheit Hertz, kurz Hz), was sich durch starkes
Flimmern des Bildschirms bemerkbar macht. Moderne Grafikkarten leisten wesentlich
mehr. Sie können mehr Farben und eine höhere Auflösung auf dem
Bildschirm darstellen und liefern eine augenfreundlichere Bildwiederholfrequenz
von 70 Hz. Dennoch sind moderne Grafikkarten in der Lage, den VGA-Standard
darzustellen. |
Grafikformate, Super-VGA |
| Virtual College |
Wenn Sie demnächst morgens aufstehen vergessen Sie nicht im
Vorübergehen den Einschaltknopf Ihres Computers zu drücken.
Während Sie damit beschäftigt sind Kaffee zu kochen liest Ihr Computer
automatisch die E-Mail-News ein, und lädt einen Vorlesungstext sowie zwei
Video-Demos vom Server herunter. Danach setzen Sie sich an den Bildschirm, bereit
für die neuesten Erkenntnisse auf Ihrem Wissengebiet.
Das ist keine Zukunftsmusik, denn an einigen Universitäten und
Fachhochschulen lernen Studierende bereits heute teilweise oder
ausschließlich zu Hause. Sie sind per Modem oder ISDN mit ihrer Hochschule
verbunden. So haben sich zum Beispiel in Berlin und Brandenburg einige
Hochschulen zum Virtual College zusammengetan. Weil kein Geld da war, steuerte
die Telekom die technische Ausrüstung bei, im Sommersemester 1996 begannen
die ersten Veranstaltungen via Internet. Die Themenpalette reicht von einer
Einführung in die Kommunalpolitik bis hin zur Zukunft des Internets. Eines
ist dabei schon klar geworden: Zu einer Vereinsamung der Studierenden führt
das Online-Studium nicht. Die Teilnehmer tauschen jetzt rege per E-Mail ihre
Gedanken aus oder kommunizieren in Newsgroups oder per Chat miteinander. |
Virtuelle Universität |
| Virtuelle Realität |
Vielleicht denken Sie Virtuelle Realität (Virtual Reality, kurz VR) ist
etwas für die Flugsimulation oder ein Platz wo Menschen mit Helmen auf dem
Kopf in irgendwelche Räume spielen. Natürlich gibt es so etwas, aber VR
ist mehr als eine Spielerei. Es gibt viele praktische Applikationen,
beispielsweise in der Medizin, der Herstellung und im Lehrn- und
Ausbildungsbereich. VR kann Architekten helfen, bessere Gebäude zu bauen. Es
ermöglicht dem Chirurgen, einen Blick in die einzelnen Herzkammern zu werfen
oder einen Polizisten auf seine oft gefahrvollen Aufgaben vorzubereiten.
Durch die Virtuelle Realität sind wir in der Lage, mit Hilfe der
Computertechnologie ein Abbild der realen Welt zu erzeugen. VR wurde zuerst zur
Ausbildung von Piloten benutzt, die damit unter realistischen Bedingungen
Flugerfahrungen sammeln konnten. Das führt schließlich zur
Massenproduktion von vielen Spielen, an denen wir uns heute erfreuen können.
Inzwischen haben sich die Einsatzgebiete für die VR auch auf den Sport
erweitert. Sportler trainieren heute bereits schwierige Rennkurse und Loipen mit
Hilfe der VR-Technik. Obwohl die virtuellen Szenarien kein Ersatz für die
Wirklichkeit sind, lernt unser Gehirn auf diese Weise sehr schnell.
Auch das Web wird immer mehr zum Tummelplatz der VR-Enthusiasten. Im VRML-Repository
finden Sie eine große Übersicht über diesen Themenbereich. VR
erweitert unseren Horizont und lehrt uns, die Welt ein kleines bißchen
besser zu verstehen. |
VRML |
| Virtuelle Universität |
Eigentlich macht die gesamte Abwicklung eines Studiums an einer
Präsenzuni keinen Sinn. Warum sollen sich Studierende in den
Hörsälen um die Plätze streiten, wenn sie bequem zu Hause am PC
lernen können. An der Fernuni
Hagen ist das keine Utopie mehr. Rund 1200 Studierende haben im letzten
Semester die traditionellen Lehrbriefe mit dem Computermonitor vertauscht. Das
scheint angesichts der eingeschriebenen Studierenden von mehr als 56000 nicht
besonders viel zu sein, doch bislang war ein komplettes Studienangebot an dern
virtuellen Universität nur den Informatikern vorbehalten. Jetzt, zum
Wintersemester soll alles anders werden. Dann nämlich können auch
Betriebswirte, Juristen und Geisteswissenschaftler multimedial studieren. Die
Zahl der registrierten Teilnehmer wird stark zunehmen. Die virtuelle
Universität ist einer realen stark nachempfunden. Das reicht vom
Studentensekräteriat über virtuelle Hörsäle, bis hin zur
Cafete, wo man sich zum gemeinsamen Chat verabreden kann. Von Vereinsamung ist
auch hier keine Spur. Die Studenten, die online miteinander reden, treffen sich
woanders, um zusammen ein Bier zu trinken. Noch sind die Telefonleitungen auch
bei einem ISDN-Anschluß noch nicht leistungsfähig genug, aber in ein
paar Jahren wird das Internet tausendmal schneller sein als heute. Dann geht der
Boom erst richtig los. |
Virtual College |
| Virus Definition Datei |
Wegen der ständig steigenden Zahl von Computer-Viren müssen auch
die Anti-Viren-Programme auf den neusten Stand gebracht werden. Das geschieht
durch die Virus Definition-Dateien, die die Beschreibungen der neusten Viren
enthalten. Allerdings können die Dateien nur von dem Anti-Virus-Programm
gelesen und interpretiert werden, für das sie geschrieben wurden. Virrus
Definition-Dateien können von der Site des Herstellers des
Anti-Virus-Programmes oder auf vielen Shareware-Sites (z.B. TUCOWS)
heruntergeladen werden. |
Anti-Virus-Software, Dr. Solomon, McAfee, Virus |
| ViruSafe Web |
Laut PC World ist ViruSafe Web (http://www.virusafe.com/) eines der besten zur Zeit
erhältlichen Anti-Virus-Programme. Es überprüft Dateien
automatisch auf Virenbefall und entfernt endeckte Viren bevor Sie die Datei auf
Ihrer Festplatte speichern. Das Programm gibt es für Windows 3.x, 95 oder
MS-DOS. ViruSafe Web hat noch einen riesigen Vorteil: Es ist kostenlos. |
Anti-Virus-Programme, Virus |
| Visual Age |
Die integrierte Entwicklungs-Umgebung Visual Age for Java von IBM unterstützt die neueste
Java-Version und bietet den Entwicklern von Java-Applikationen ein
ausgezeichnetes Tool. Die Software enthält alle für die Entwicklung
nötigen Werkzeuge und verfügt über eine bedienungsfreundliche
Arbeitsoberfläche. Der Entwickler kann durch unterschiedliche Blickwinkel
seine Projekte betrachten und die vorgegebenen Java-Klassen editieren. In dem
integrierten Projekt-, Package- und Klassen-Browser werden alle relevanten
Informationen übersichtlich und mit sinnvollen Icons dargestellt. Im Bereich
der Programmierung des grafischen Oberfläche unterstützt ein visueller
Editor die Programmentwicklung. Der Editor arbeitet auch mit Java-Beans
zusammen.
Visual Age eignet sich besonders zur Entwicklung von großen Java-Projekten.
Automatische Problemlisten, eine Versionsverwaltung und die Möglichkeit im
Team zu entwickeln, prädestinieren dieses Programm für den Einsatz in
einem Entwicklungsteam. |
Java, Sun |
| VLAN |
Abkürzung für "Virtual LAN", ein Netzwerk bei dem sich die Computer
so verhalten, als wären sie durch ein Kabel verbunden. Physikalisch
können sie aber in verschiedenen Segmenten eines LANs vorhanden sein. VLANs
werden durch Software und nicht durch Hardware konfiguriert, das macht sie extrem
flexibel. Eines der größten Vorteile eines VLANs ist, daß ein
Computer an einem anderen Standort aufgestellt werden und ohne
Hardware-Rekonfiguration trotzdem noch zum selben VLAN gehören kann. |
LAN, WAN |
| VMS |
Abkürzung für "Virtual Memory System", ein Multi-User,
Multitasking, Virtual Memory-Betriebssystem, das den VAX-Computern (Mikrocomputer
und Workstations) der Firma DEC läuft. VMS wurde 1977 auf den ersten
VAX-Mikrocomputern vorgestellt und hat im Laufe der Jahre viele Änderungen
erfahren. Inzwischen wurde das Betriebssystem in OpenVMS umbenannt. |
Betriebssystem, DEC, VAX |
| Vorbis |
Vorbis ist ein Dateiformat zur verlustbehafteten Komprimierung von Musikdateien, das als freie Alternative
zu dem weit verbreiteten Format MP3 entwickelt wurde.
Der Name Vorbis wurde von einer Figur aus Terry Pratchetts Scheibenwelt-Roman Small Gods ("Dekan Vorbis") entlehnt.
Die Codecs von Ogg-Vorbis (Endung: .ogg) sind unter der GPL veröffentlich worden. Allgemein gilt Ogg-Vorbis als
modernes Format, das auch dem MP3-Format ebenbürtig oder überlegen ist. Bei gleicher Dateigröße klingen
Ogg-Vorbis-komprimierte Dateien besser als MP3-komprimierte.
Mittlerweile existieren Abspielprogramme für alle modernen Betriebssysteme, und auch portable Player
werden mit der Veröffentlichung des Integer-only Codecs Tremor unter einer BSD-artigen Lizenz immer
wahrscheinlicher.
Weitere Informationen:
Ogg Vorbis is a new audio compression format:
http://www.vorbis.com/
The Xiph.org Foundation:
http://wiki.xiph.org/
|
Ogg, WAV |
| VR |
VR ist die Abkürzung für "virtual reality", dem Gegenstück zum
wirklichen Leben "real Life" (abk. RL). Siehe auch unter: Virtuelle
Realität. |
VRML |
| VRML |
VRML, Virtual Reality Modeling Language, ist das entsprechende 3-D-Gegenstück
zu HTML. VRML ist ist eine Skriptsprache, bzw. eine HTML-Erweiterung zum Erstelllen von navigierbaren und durch
Hyperlink verbundene 3-D-Welten.
Für die Darstellung benötigt man einen geeigneten Browser oder ein PlugIn für einen der Standardbrowser.
Eine Reihe von VRML-Tutorials und Beispiele, ist
auf den Seiten VRML Worlds zu finden.
Web3D Consortium:
http://www.web3d.org/
VRML-Einführung:
http://www.debacher.de/vrml/
VRML Plugin and Browser Detector:
http://cic.nist.gov/vrml/vbdetect.html
|
HTML, Hyperlink, VR |
| VRML-Browser |
Spätestens seit dem Film "Der Rasenmähermann" ist der Begriff
"Virtuelle Realität" auch in der breiten Öffentlichkeit bekannt.
Von den fremden Welten, geschaffen durch die Scriptsprache VRML, geht eine
Faszination aus, der man sich nur unschwer entziehen kann. Der Benutzer taucht in
eine abenteuerliche, künstliche Welt ein, in der er sogar Dinge wie
Aussehen, Geschlecht, Rasse oder den sozialen Status willkürlich ändern
kann. Voraussetzung für diesen Besuch in der "Cyberwelt" ist ein
VRML-Browser. Diese gibt es als Zusatzprogramme für den Web-Browser (Plugins) oder als
Einzellösungen. Das Angebot ist reichlich. Einige Browser werden sogar mit
einem Design-Kit zur Erstellung der 3D-Welten ausgeliefert.
Ein sehr aktuelles und für mehrere Plattformen vorhandenes Programm ist der Player
Cortona von Parallelgraphics.
|
VRML |
| VT-100 |
VT-100 war die Bezeichnung der vom Computer-Hersteller Digital Equipment
Corp. (DEC) hergestellten Computer-Terminals für Großrechner.
Später wurde das System zum de facto-Standard für die
Terminal-Emulation. |
Terminal-Emulation |
|