Interview
Loreart & BUCHLUST

Lothar Reese im e-mail-gespräch mit kat/ 
http://www.loreart.com
 

kat/: wenn kunst ein art zwanghafte akrobatik ist und flaubert das vergnügen des nichtstun nicht zu kennen wünscht. bleibt dann noch zeit für den müßigang. für die kompetente langeweile im zeitalter der elektronischen publizierbarkeit? oder warum flaubert als aufhänger auf deiner homepage. lothar? gibt es persönliche bezüge zum schrei der literatur und literaten?
 

Lothar Reese: "Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt" schrieb Jorge Luis Borges einmal. Als mir der Satz vor die Augen kam, habe ich natürlich sofort zugestimmt. Dass das Zeitbudget für das Bücherlesen auch bei mir immer knapper wird, ist mir sicherlich ein Problem, dem ich aber mit einem ausgeklügelten Zeit-Management entgegensteuere. Doch hat bei mir das Lesen von "schöner Literatur" und Lyrik immer Priorität, da ich ja Autor bin bzw. mich als Dichter sehe. Ein Tag ohne Gedichte ist ein verlorener Tag oder wie es bei Baudelaire sinngemäß heißt: Jeder gesunde Mensch kann leicht zwei Tage ohne Nahrung leben - ohne Poesie niemals. Im Gegensatz zu Gustave Flaubert, übrigens ein zufälliges Zitat und nicht als Aufhänger für meine Homepage gedacht, ist mir aber das "Vergnügen des  Nichtstuns" durchaus nicht fremd. Als eine neue Form des Müßiggangs empfinde ich oft auch das Surfen im World Wide Web. Die persönlichen literarischen Bezüge sind die wechselnden Tätigkeiten als Leser und Schreiber: Ich war u.a.schon Lektor und selbständiger Buchhändler, ein Leben ohne Literatur ist mir einfach unvorstellbar. Fragen nach den Zusammenhängen zwischen Leben und Schreiben, Authentizität und Fiktion, Dichtung und Wahrheit haben mich seit jeher beschäftigt.

kat/: mit lust zum buch wird man durch deine seiten geführt. wer oder was macht/ist Loreart und in welchem verhältnis stehst du zu redaktionsbüro und direktiven? wer macht Loreart und wieviele?
 

Lothar Reese: Loreart war ursprünglich ein Pseudonym von mir. Unter diesem Namen habe ich die Redaktionen der Yellow Press, Tagespresse und Funk und TV, mit Gags, Humoresken, Sketchen, trivialen Klatschgeschichten usw. beliefert. Später wurde dann das Redaktionsbüro mit zwei weiteren festen und einigen freien Mitarbeitern gegründet. Und wir sind in vielen Bereichen der Print - und elektronischen Medien tätig, machen Ghost-writing, schreiben Drehbücher für Werbespots, konzipieren Kundenzeitschriften, sind im Ideen-Management für Funk und Fernsehen tätig u.v.m.. Die loreart-Seiten im Internet werden aber bisher von mir allein betreut, das ist meine Privatinitiative und eher eine "ideele" Sache, der ich mich in meiner nächtlichen Freizeit widme. Aber so war das immer bei mir: Allein habe ich etwas Neues angefangen und später dann zusammen mit guten Leuten an Büchern und Zeitschriften, in Galerien und Cafés gearbeitet. Ich hoffe, daß das auch bei meinen Internet-Projekten so sein wird. 
 

kat/: mcluhan war sicherlich verliebt in apparate. kritisiert aber diesen narzißmus als narkose. wie siehst du deinen hang oder starken zugang zum medium buch und zur literatur allgemein am ende der gutenberg-galaxis? du sprichst vom"glücksfall" für alle. denen literatur mehr als zahnersatz bedeutet.
 

Lothar Reese: Die Literatur rüttelt immer wieder wach. Zum Buch, zur Literatur findet man leicht zurück, wenn man erst infiziert ist.( In den 80ern war ich allerdings ausdauernder im sogenannten Literaturbetrieb tätig, bis ich dann vom Betrieb genug hatte und mich zeitweise ausklinkte, andere Sachen machte, auch in meinem ursprünglich erlernten Beruf Hotelkaufmann zurückkehrte......) Da fällt mir Goethe ein: "Man weicht der Welt nicht sicherer aus als durch die Kunst; und man verknüpft sich nicht sicherer mit ihr als durch die Kunst." 
Wie sonst kann man sich kräftiger befreien und verwirklichen als durch die "Kunscht", wie Rainald Goetz es einmal schamvoll nannte.
 

kat/: Glaubst du. daß das medium buch das elektronische epigonentum überleben wird? gibt es für dich wege in oder aus dem hypertext?
 

Lothar Reese: Ganz bestimmt. Das Buch wird auch in Zukunft nicht weniger wichtig sein. Der Buchmarkt wird eine zukunftsorientierte Wachstumsbrache bleiben, wenn auch der Wandel im Handel evident ist und in den Verlagen die Wegwerfkultur immer mehr zunimmt.  Für das elektronische Buch sehe ich aber auch eine ganze Menge Vorteile. Z.B. da, wo Texte nicht nur gelesen, sondern benutzt werden, wenn Gegenstände besser in Tönen und bewegten Bildern als mit Sprache darstellbar sind, wo die Welt nicht nur beschrieben wird, sondern teilweise eingebettet, das Buch zur virtuellen Realität wird. Und das Produktionstempo wird immer rasanter, in Zukunft werden Bücher sicher in Sekunden über Datenleitungen auf den Computer übermittelt, elektronisches Publizieren wird eine immer größere Rolle spielen. Die Herstellung von Druckwerken wird anders, schneller gehandhabt. Das alles ergänzend zu der "schwarzen Kunst" des gedruckten Worts, den Handpressendrucken, bibliophilen Kostbarkeiten usw., ein weites Feld diese Fragestellung und die heutige technische Perfektion in der Buchherstellung ist oft auch nur lähmend, langweilig. Ohne die bedruckt-papierenen Überraschungen wäre die Welt um ein vielfaches ärmer.Gutes Handwerk sollte man zu schätzen wissen. Und das hat nichts mit Nostalgie zu tun. 
Die Wege in oder aus dem Hypertext werfen zuerst einmal viele Fragen auf, die hier nicht auf die Schnelle zu beantworten sind. Wie bewegt man sich in der Unendlichkeit, ohne verlorenzugehen? Wie schrieb doch der amerikanische Schriftsteller Robert Coover: "Gedruckte Dokumente können in Hyperspace gelesen werden, aber Hypertext läßt sich nicht in Gedrucktes übertragen. Es ist nicht wie ein Film, der die Sackgasse einer linearen Erzählung ist, wie die 12-Ton-Musik die Sackgasse der Musik auf Notenlinien war. Hypertext ist wahrhaftig ein neues und einzigartiges Umfeld, und Künstler, die damit arbeiten, müssen dort gelesen werden. (...)" Experimentierfreudigkeit sollte immer unterstützt werden. Wie sich dann diese Experimente entwickeln, wird der Surfer sehen.

kat/: wenn ich mir deine seiten und all das tolle engagement betrachte. muss ich unversehens an die selbstrezeption der agentur bilwet denken: "die spekulation beginnt jenseits des nullpunkts der bedeutung. wenn worte von der bürde der information. die sie mit sich schleppen müssen. befreit werden. geraten sie in ekstase und gehen auf erkundung". als erkundung und ekstase würde ich auch das erlebnis von Loreart einordnen.
Loreart steht für mich daher auch zwischen BUCHLUST und BÜCHERWELT. interagierend baust du gerade an KLICK. deiner medienwelt. Was soll in diese medienwelt einfliessen? Wird es dabei auch eine verbindung zur welt der literatur geben?
 

Lothar Reese: Das wird sich nicht verhindern lassen <bg>. Das Klick! ist ein Überbleibsel aus einem elektronischen Magazin, daß ich vor zwei Jahren mit einem Autorenprogramm gemacht habe und wird von der Web-Site wieder entfernt. Es ist nur die Medienwelt analog zur Bücherwelt.  In der Medienwelt ist reichlich Platz für Multimedia, Softmoderne, Entertainment, Film, Video, Musik, TV, Pay-TV, Hörfunk, elektronische Bücher,CD-ROMs allgemein, Computerkunst, das Buch zum Film, das Musikbuch, Hyperfiction-Experimente, Poesie in Motion, Werbung, Meldungen aus der Medienbranche, zukunftsorientierten Medienfragen und vieles mehr. Ist ja noch in der Aufbauphase und von mir allein natürlich nicht zu bewerkstelligen. Ideen gibts aber genug und die werden auch peu a peu realisiert.
 

kat/: für einen kammerdiener gibt es keinen helden. da stimme ich plutarch gerne zu. vor allem was die kreative und gewollte atmosphäre eines cafés im zeitalter der künstlerischen verführbarkeit betrifft. du greifst diese ausgefeilte kaffeesiedekunst wieder auf und bietest den gästen die möglichkeit des kommunikativen austausches an. des homepage-klatsches unter spitzer feder? gibt es dazu schon anfragen? wie siehst du diesen bereich des café central?

Lothar Reese: Kaffeehauskultur ist eine ganz große Leidenschaft von mir, Kaffee mein Lieblingsgetränk und die Kulturgeschichte der/des Cafés sozusagen neben der Lyrik mein Spezialgebiet. Das literarische Café hat ja seit jeher Künstler und Intellektuelle in gesellig-kritischer Atmosphäre zusammengeführt; Kommunikation, Information und Unterhaltung wurden im Café immer großgeschrieben, es ist "ein magischer Ort, wo alles geschehen kann (und alles geschieht)" wie Umberto Eco über Rick's Café Américain schrieb. "Die ganze Welt in deiner Kaffeetasse" hieß der Slogan vom Cyberia in London. Ich hoffe wirklich, daß ich das Central-Projekt jetzt in Angriff nehmen kann und es ist u.a. vorgesehen, daß dort jeder Gast seine Homepage einrichten kann. Für das Café möchte ich aber noch einige technische Voraussetzungen schaffen wie Chat-Room, Online-Spiele, Gästebuch  und ähnliches. Und so eine Art "Kaffee und Kaffeehaus Kulturgeschichte" ins Internet bringen. 

kat/: BÜCHERWELT und BUCHLUST lassen sich derzeit - da noch vieles im auf- und umbau - nicht klar voneinander trennen. die informationsebenen überschneiden sich. wie lassen sich für dich diese bereiche konzeptionell festmachen? was bietet die BÜCHERWELT. was BUCHLUST? wie sehen deine projektphantasien aus?

Lothar Reese: Die Bücherwelt war ja zuerst da. Als AOL bzw. CompuServe-Homepage. Die Bücherwelt soll wie eine aktuelle Literaturzeitung sein mit Artikeln rund um neue Bücher, aber vor allem auch ein Magazin für AutorInnen und VerlegerInnen. Ein Magazin in dem aktuell und schnell Informationen aus dem Literaturbetrieb unter die Leute gebracht werden. Ein Magazin mit Lyrik und Prosa aus allen Ländern und allen Zeiten von bekannten und unbekannten AutorInnen, Essays und Interviews, Buchbesprechungen und Leseproben aus neuen Büchern, Umfragen, Bestenlisten, Verlagsporträts, Literarische Porträts, Dokumentationen von Aktionen und Begegnungen, umfangreichen Adressenlisten, Neuigkeiten aus dem Kulturbetrieb. Hier sind Informationen zu Stipendien und Literaturpreisen, sowie Servicedaten für AutorInnen ständig aktuell abrufbar, neue Literaturzeitschriften werden ausführlich vorgestellt. In diesem Informations-Pool sind alle Möglichkeiten der Kommunikation, Diskussion und Publikation gegeben.
Die Buchlust ist als virtuelle Buchmesse konzipiert., d.h. Verlage haben die einmalige Chance hier ihr aktuelles Verlagsprogramm so ausführlich wie sie es möchten zu präsentieren, die Buchlust als Marketing-Ereignis für Neuerscheinungen, ähnlich wie die normalen Buchmessen in Frankfurt und Leipzig. Aber nicht nur Verlage können sich präsentieren. loreart bietet  allen Werbetreibenden aus den Bereichen Verlag, Buchhandel, Neue Medien die Möglichkeit, im World Wide Web gezielt Informationen, Dienstleistungen und Kommunikation anzubieten. Angesprochen sind Verleger, Autoren, Herausgeber, Übersetzer, Fotografen, Künstler, Agenten, Institutionen, Vermittler, Dienstleister aller Art,  Unternehmens- und Betriebsberater, Auslieferer, Grossisten, Sortimenter, Bibliothekare, Archivare, Zulieferer, Drucker, Gutachter, Juristen, Vertreter, Ladenbauer usw..Wer interessante Informationen über neue Bücher und weitere Produkte dieser Branche sucht, soll sie eines Tages alle unter einer Adresse finden. Die Buchlust nicht nur als Ereignis von acht Tagen, sondern als Ereignis über 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag. Immer geöffnet, immer zugänglich für jeden, der Zugang zum Internet hat. 

kat/: Interessant finde ich. daß du die bibliophilie (du stellst buchhandlungen, antiquariate und alte bücher vor) mit dem neuen medium verbindest. da findet sich vernetzung zwischen alt und neu. platz findet - wieder frei nach mc luhan - was medium sein kann oder noch ist. du hast dir einen riesigen rahmen gesteckt. lothar. hast deine fühler in vielen info-bereichen. bist du ein info-broker der literaturwelt?

Lothar Reese: Ich bin ja auch Sammler, Bibliomane und das Kulturgut Buch wird bei mir immer an erster Stelle stehen. Das Buch ist aber auch Ware. Und das Internet muß man als Massenmedium begreifen. Im Netz erhält der User von mir z.B. Informationen aus dem Bereich Buchwesen und ich bringe ihm so ins Gedächtnis, was es alles außerhalb des Netzes gibt.  Mein Wunsch wäre also: das die User im Internet über Inhalte aus Büchern (z.B.) stolpern und daß sie dann bei nächster Gelegenheit mal wieder in eine Buchhandlung, in ein Antiquariat oder eine Bibliothek gehen, um so ein Buch in die Hände zu nehmen. Sicherlich bin ich immer auf der Suche nach Informationen aus den Bereichen, die mich interessieren und es macht mir großen Spaß, diese Informationen an die Masse weiterzugeben. Das Internet ist ein gutes Werkzeug dafür. 

kat/: im bereich der zeitschriften fällt dein besonderes engagement auf. du präsentierst zum einen markus kolbecks "crazy world of books - the bibliomaniac list" und zum anderen deine eigene galerie. wo nach und nach basisinformationen zu zeitschriften platz und raum finden sollen.
ich glaube mich zu erinnern. daß ich dich bereits als "maniac" im zeitschriftenbereich rekonstruiert habe. woher dein interesse für dieses medium? wie hängt deine ganz persönliche geschichte mit dem medium "zeitschrift" zusammen? 
 

Lothar Reese: Wieviel Zeit haben wir noch? Ich mach es ganz kurz: Als ich anfing mit dem Schreiben von Gedichten habe ich sogleich nach Gleichgesinnten und Veröffentlichungsmöglichkeiten gesucht, dabei kam mir zufällig eine Publikation mit dem Titel "Ulcus Molle" in die Hände und in diesem Subkultur-Blatt von Biby Wintjes wurden eine Menge Literaturzeitschriften und Alternativblätter vorgestellt.  Ich mir also diese Literaturzeitschriften gekauft, Gedichte hingeschickt und so bekam ich ersten Kontakt zu Herausgebern, AutorInnen und LeserInnen. In der Folgezeit wurden in Zeitschriften wie Sau're Trauben, Das Nachtcafé, Projektil, deutschheft, KULTuhr, Orte, Univers, Sprachgitter, sprachlos, Das Nebelhorn, Federlese usw. usf. meine Gedichte gedruckt und ich merkte, wie wichtig diese "little mags" für Jungautoren sind, da sie dem Unkonventionellen und Innovativen ein erstes Podium bieten und oft auch den Grundstein zu einem späteren erfolgreichen literarischen Schaffen. Dann habe ich mit der Höllenzeit (Zeitschrift für Dichtung) eine eigene Zeitschrift herausgegeben, war Mitbegründer der IGLZ (Interessengemeinschaft deutschsprachiger Literaturzeitschriften), in der AGAV (Arbeitsgemeinschaft alternativer Verlage) tätig, habe Bücher bei Rowohlt und anderen Verlagen herausgegeben, einen Informationsdienst "Poesiebrief" (informierte über Lyrik aus aller Welt) und andere Publikationen und habe über zehn Jahre lang alle deutschsprachigen Literaturzeitschriften gesammelt, bis ich den größten Teil aus Platzgründen an ein Antiquariat verkaufen mußte. Literaturzeitschriften lese ich auch heute noch, wie Du ja weißt und mit Zeitschriften habe ich sowieso zu tun. Aber das ist eine andere Geschichte. Auf meinen loreart-Seiten möchte ich aus alter Verbundenheit und da diese Literaturzeitschriften für meine eigene Entwicklung als Autor so wichtig waren, eine große "Ausstellung Literaturzeitschriften" in Angriff nehmen und fordere hiermit alle Zeitschriftenmacher auf, sich daran zu beteiligen.

kat/: wie siehtst du die rolle von e-zinen. also reinen online-zeitschriften? derzeit halten sich printausgaben und deren mediale ausläufer ja noch die waage. sind sie die "blaue blume" der elektronischen romantik? beinhaltet deine galerie der zeitschriften auch das "schwarze schaf" e-zine? oder sind sie nur pomade des hartmediums?
 

Lothar Reese: Ich persönlich surfe am liebsten zu den e-zines, denn dort findet man noch am ehesten Qualitäts-Inhalte und weniger dummes Werbematerial, ein Abklatsch traditioneller Printmedien sollten diese e-zines allerdings nicht sein. Natürlich können e-zines auch bei mir auf den Seiten vorgestellt werden. Äußerst interessant finde ich so ein Projekt wie telepolis, die als Online-Magazin angefangen haben und das nun auch als Printmedium erscheint. telepolis ist in meinen Augen das beste und visionärste Webzine, daß sich mit den Phänomenen der globalen Medien- und Netzkultur beschäftigt.

kat/: auf Loreart finden sich anfragen in sachen ökonomie und werbung. da drängt sich mir abschließend die frage auf. wie es um die finanzielle seite von BUCHLUST und BÜCHERWELT bestellt ist? woher kommen die gelder bzw. sollen die gelder aus angeboten wie "Job Office", "Shopping-Pasasage" oder "Anzeigenmarkt" rekuriert werden?

Lothar Reese:  Die ökonomische Frage tritt nun langsam in den Vordergrund, denn bisher wird das Ganze ausschließlich aus der eigenen Tasche finanziert. Solange ich hier alles allein bearbeite, ist das auch nicht weiter tragisch. Sollte in Zukunft aber mit freien Mitarbeitern an den diversen Projekten gearbeitet werden, dann müssen die auch eine Entlohnung dafür bekommen und das ist bei meinen relativ bescheidenen finanziellen Mitteln so nicht machbar. Deshalb werde ich mich jetzt auch auf die Suche nach Sponsoren und Werbekunden machen. Da wünsche ich mir u.a. mehr Engagement auf Seiten der Verlage, aber in diesem frühen Stadium (die loreart.com ist ja erst sehr kurze Zeit im Netz) habe ich die auf diese Dinge hin noch kaum angesprochen. Das soll sich ab März ändern. Bannerwerbung, Webspacevermietung, alles ist möglich....Die von Dir genannten Bereiche sind noch in der Testphase und es könnte gut sein, daß die etwas Geld in die Kasse bringen. Ich schaue da sehr optimistisch in die Zukunft.......

kat/: merci vielmals Lothar für das waghalsige Interview <s>.



Buchwand 

________surfboard